30.03.2011 - IDEENWORKSHOP

Aus postfossil mobil
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Ideenworkshop Werkstatt-Lastenfahrrad in der Open Design City, Betahaus Berlin

Dieser Workshop war der Auftakt des gesamten Projekts. Ergebnisse von unterschiedlichen Befragungen und Recherchen wurden vorgestellt, diskutiert und vertieft:

Notizen

Was läuft schon?
Derzeit sind in Berlin mehrere Initiativen dabei, Lastenrad-Werkstätten zu entwickeln. Kulturlabor "trial and error" möchte ein Kiezmobil für den Ganghofer-Kiez mit dem Fokus auf Upcycling auf den Weg bringen, in Rixdorf ist im Rahmen des Tauschrings eine Lastenrad-Werkstatt gerade erst kürzlich an den Start gegangen und auch das Graffiti Research Lab ist an dem Thema dran. Das Gartenstudio von Malte Z. hat eine mobile Küche: ein Handwagen, auf dem 2 Gaskocher und Töpfe zu Aktionen mit Kindern gezogen werden können. Außerdem gibt es diverse Lastenräder von verschiedenen Trägern. Manche werden genutzt, andere stehen eher ungenutzt rum. Das Lastenrad von Berlin21 wird der Open Design City zur Verfügung gestellt, damit es mehr genutzt wird.

Wichtig wäre hier:
Die vorhandenen, leihbaren Lastenräder sichtbar zu machen, damit klar wird, wo welches Rad ist und was damit transportierbar ist. Dazu bräuchte es eine Recherche und dann eine Internetseite – und perspektivisch wäre wünschenswert, ein möglichst einfaches und möglichst einheitliches Verleihsystem zu entwickeln. Die Recherche sollte sinnvoller Weise folgende Themen abdecken:
Wo sind welche Räder? Was können Lastenräder überhaupt bisher wie transportieren? Welche Ausleihkonditionen gibt es/haben sich bewährt?
Wo gibt es welches (ausleihbares) Werkzeug? Außerdem ist die Skalierbarkeit ganz wichtig.

Einsatzmöglichkeiten
- Das Rad als Transportmöglichkeit, um Sachen von A nach B zu bewegen - Das Rad/die Lastenrad-Werkstatt als Teil des Events (dann könnte man auch das Rad in einem Anhänger von A nach B transportieren) - Man stellt nur das Rad zur Verfügung – als reines Transportmittel oder man stellt auch Werkzeuge/Material mit zur Verfügung – Sachen, die einzelne Projekte selten brauchen,aber viele doch mal

Voraussetzungen
Man braucht eine Einweisung in das Fahren des Lastenrads (= ausprobieren!)

Infos zu Modellen, Ausstattung und Technik
- das Bullit, hat einen Alurahmen. Linkzur Website.
- Long John, wiegt ca. 30 – 35kg und man kann bis zu 100kg zuladen. Bilderzum Long John.

Erfahrung:
Je länger ein Rad ist, desto schwieriger ist es, damit zu fahren. Vor allen Dingen, wenn das Rad keine Beiladung hat, schlingert es und ist instabil. Erst ab einer Ladung von 50kg fährt es ruhig.

Bei 3-rädigen Modellen darf man bis zu 200kg zuladen
Die Räder, die Kunst Stoffe Berlin entwickelt hat, können bis 150kg beladen werden. Der Vereinhat es aber auf 80kg beschränkt
Pedalpower (?) forscht zum mit Elektromotor unterstützen Transport von Palettenware, als reale Alternative zum KFZ (Stichwort: Postfossile Mobilität)

Einschränkungen
Ein Zementmischer ist zu hoch, kann nicht fixiert werden

Ideen zu Ausstattung
- Trial and error wollen ein Rad, das einen faltbaren Werktisch transportiert, unter dem dann in einer Kiste die Materialien für den Event untergebracht sind.
- Es sollte unterschiedliche Kisten geben. Z.B. entlang des Bedarfs: eine Werkkiste, eine Gartenkiste, eine Kiste für Siebdruckaktionen, eine für Upcycling-Events, eine für Fashion-Reloaded etc. Die Kisten brauchen im Inneren eine geschickte Einteilung, so dass man sie je nach Bedarf bepacken kann. - Als Orientierung für Größe, Transportierbarkeit, Robustheit und Stapelbarkeit könnten Bananenkisten dienen. - Die Kisten müssen regendicht sein, ggf. Nutzung von LKW-Folien dafür - Die Kisten sollten ausklappbar gestaltet sein, so dass daraus gleich eine Werkbank entstehen kann - Unbedingt mit am/im Rad muss sein ein 1.Hilfe Set und eine Anrufliste mit wichtigen Nummern (u.a. der verantwortlichen Person)

Austausch empfohlen mit:
Fahrwerk, Wien
Bike Kitchen, Wien
Glocalisten
Cyclocamp in Österreich
Pedal-Power (sind ganz vorne dran an der Entwicklung von Lastenrädern und mobilen Lösungen in Zeiten von „after peak oil“) -> die sollten wir gewinnen, mitzumachen
Cargocycle
Lastenradkollektiv Wien

Wie geht es weiter?
Strukturierung über Wiki (Wiki macht Julia)– alle arbeiten daran dann weiter.
Es soll einen Stammtisch geben. 1x Monat treffen sich die Interessierten und arbeiten weiter an der Idee.
Heiko nimmt Kontakt zum Lastenradkollektiv in Wien auf, Judith guckt, was sich in Holland tut.